Ein eigenes Security Operations Center kostet einen 50-Personen-Betrieb schnell sechsstellig im Jahr – allein drei Analysten für eine 24/7-Schicht sprengen jedes KMU-Budget. Wer stattdessen niemanden hinstellt, merkt einen Angriff oft erst, wenn die Daten schon verschlüsselt sind: Ransomware bleibt laut den BSI-Lageberichten zur IT-Sicherheit die größte Bedrohung für Unternehmen. Ein Managed SOC schließt diese Lücke ohne eigenes Team. Kurz gesagt: Die BLACKSOC Managed SOC Kosten beginnen bei 80 Euro pro Gerät und Jahr (Elite) beziehungsweise 108 Euro für den Full Managed SOC von BLACKSOC. Dieser Ratgeber erklärt das Preismodell und ordnet ein, für welches KMU sich welche Stufe lohnt.
Was kostet BLACKSOC Managed SOC pro Gerät?
BLACKSOC wird pro Gerät und Jahr abgerechnet, nicht pro Mitarbeiter. Der Einstieg über BLACKSOC Elite liegt bei 80 Euro pro Gerät und Jahr, der vollständige Full Managed SOC (All-in-One) bei 108 Euro. Beide Stufen liefern 24/7-Erkennung und menschliche Analyse – ohne eigenes SOC-Team und ohne separate Plattformgebühr.
Das Preismodell hinter den BLACKSOC Managed SOC Kosten
Die Abrechnung pro Gerät ist für IT-Verantwortliche leichter zu kalkulieren als ein User-Modell. Gezählt werden geschützte Endpunkte – also Notebooks, Workstations und Server, nicht Köpfe. Ein Mitarbeiter mit Laptop und Diensthandy verursacht damit potenziell zwei Geräte-Lizenzen, ein Schichtarbeiter an einem geteilten Terminal nur eine.
Für ein KMU mit 50 Geräten ergibt das eine planbare Jahressumme:
| BLACKSOC-Stufe | Preis pro Gerät/Jahr | 50 Geräte/Jahr | Enthaltene Bausteine |
|---|---|---|---|
| BLACKSOC Elite | ab 80 € | ab 4.000 € | EPP, EDR, User Behavior Analytics, NDR, Deception |
| BLACKSOC All-in-One | ab 108 € | ab 5.400 € | Alle Elite-Bausteine plus XDR-Plattform, 24/7 MDR, Threat Hunting, Response Automation, Cloud Security, Mobile Threat Detection, Ransomware Warranty |
Preise Stand Juni 2026, netto pro Gerät und Jahr; der konkrete Beitrag hängt von Laufzeit und Gerätezahl ab. Aktuelle Konditionen stehen auf der Produktseite zum BLACKSOC Full Managed SOC.
BLACKSOC Elite: der Einstieg ab 80 Euro
Die Elite-Stufe ist Managed Endpoint Security mit automatisierter Bedrohungserkennung. Enthalten sind:
- EPP und EDR – EPP (Endpoint Protection Platform, Next-Gen-Virenschutz) plus Endpoint Detection and Response, das verdächtiges Verhalten statt nur bekannter Signaturen erkennt.
- User Behavior Analytics (UBA) – auffällige Anmelde- und Zugriffsmuster werden markiert, etwa ein Login um 3 Uhr nachts aus einem fremden Land.
- Network Detection and Response (NDR) – Auswertung des Netzwerkverkehrs auf laterale Bewegungen, mit denen sich Angreifer im Netz ausbreiten.
- Deception-Technologie – Köder-Systeme, die Angreifer anlocken und so früh sichtbar machen.
Elite passt für KMU, die ihren Endpoint-Schutz an ein Team mit Reaktionsfähigkeit auslagern wollen, aber noch keinen vollen SOC-Umfang brauchen. Wer die Schutzebenen schärfen will, findet die Einordnung im Ratgeber EDR, XDR und MDR im Vergleich.
BLACKSOC All-in-One: der volle Managed SOC ab 108 Euro
Die All-in-One-Stufe ist das komplette Security Operations Center als Service. Auf der XDR-Plattform laufen Endpoint-, Netzwerk- und Cloud-Signale zusammen und werden rund um die Uhr von Analysten ausgewertet. Zusätzlich zu den Elite-Bausteinen enthält der Full Managed SOC:
- 24/7 MDR – Managed Detection and Response: ein menschliches Team bewertet Alarme und reagiert, auch nachts und am Wochenende.
- Threat Hunting – aktive Suche nach Angreifern, die der Automatik entgangen sind.
- Response Automation – kompromittierte Geräte werden automatisch isoliert, bevor sich ein Angriff ausbreitet.
- Cloud Security und Mobile Threat Detection – Schutz über klassische Endpunkte hinaus.
- Ransomware Warranty – je nach Vertrag eine zugesicherte Leistung des Anbieters für den Ransomware-Fall.
Für 28 Euro Aufpreis pro Gerät und Jahr gegenüber Elite erhält ein KMU damit eine durchgehende Überwachung, die intern kaum aufzubauen wäre. Den vollen Umfang zeigt die Übersicht der Managed Detection and Response Services.
Für wen lohnt sich welche Stufe?
Die passende Stufe hängt von Risikolage und vorhandener IT-Mannschaft ab. Drei typische Szenarien:
- Kleines Büro, 20 bis 40 Geräte, keine eigene IT-Sicherheit: Elite reicht oft aus. Endpoint-Schutz mit Reaktion senkt das Ransomware-Risiko spürbar, ohne hohen Beratungsaufwand.
- Wachsender Mittelständler, 50 bis 100 Geräte, erste Compliance-Pflichten: All-in-One bringt 24/7-Überwachung und die für Audits oft geforderte Reaktionsdokumentation. Eine strukturierte Vorbereitung liefert die NIS2-Compliance-Checkliste für KMU.
- Betrieb mit sensiblen Daten oder Lieferketten-Anbindung: Hier zahlt sich der volle SOC-Umfang inklusive Threat Hunting aus, weil gezielte Angriffe selten von der Automatik allein gestoppt werden.
Managed SOC oder eigenes Team: die Rechnung
Ein einzelner SOC-Analyst kostet inklusive Lohnnebenkosten leicht 60.000 bis 80.000 Euro im Jahr. Für eine echte 24/7-Abdeckung braucht es mehrere – realistisch ein fünf- bis sechsstelliger Personalaufwand pro Jahr, bevor eine einzige Lizenz gekauft ist. Ein Managed SOC für 50 Geräte liegt mit rund 4.000 bis 5.400 Euro pro Jahr deutlich darunter und bringt Werkzeuge, Prozesse und Personal in einem Paket mit.
Wer Anbieter abwägt, kann BLACKSOC dem bekannten Sophos MDR Complete gegenüberstellen, das pro User lizenziert wird, oder die gesamte Bandbreite der Managed-Security-Services ansehen.
Worauf KMU vor dem Abschluss achten sollten
- Geräte korrekt zählen – Server und mobile Geräte einbeziehen, sonst stimmt die Kalkulation nicht.
- Reaktionszeiten klären – wie schnell isoliert das Team ein betroffenes Gerät?
- Datenstandort prüfen – für DSGVO-Konformität relevant, gerade bei Cloud-Auswertung.
- Eskalationsweg festlegen – wer wird im Ernstfall wann informiert?
Diese Punkte gehören in jedes Angebot.
FAQ zu BLACKSOC Managed SOC Kosten
Was kostet BLACKSOC pro Gerät im Jahr?
BLACKSOC Elite startet bei 80 Euro pro Gerät und Jahr, der Full Managed SOC (All-in-One) bei 108 Euro. Beide Preise gelten netto, der genaue Beitrag richtet sich nach Laufzeit und Gerätezahl (Stand Juni 2026).
Wird BLACKSOC pro Gerät oder pro Mitarbeiter abgerechnet?
Pro Gerät und Jahr. Gezählt werden geschützte Endpunkte wie Notebooks, Workstations und Server – nicht die Zahl der Mitarbeiter.
Was ist der Unterschied zwischen Elite und All-in-One?
Elite ist Managed Endpoint Security mit EPP, EDR, UBA, NDR und Deception. All-in-One ergänzt 24/7 MDR, Threat Hunting, Response Automation, Cloud Security, Mobile Threat Detection und eine Ransomware Warranty zum vollen Managed SOC.
Lohnt sich ein Managed SOC für kleine Unternehmen?
Für die meisten KMU ja: Ein eigenes 24/7-Team kostet ein Vielfaches. Ein Managed SOC ab rund 4.000 Euro pro Jahr für 50 Geräte liefert Erkennung, Analyse und Reaktion ohne eigenes Personal.
Was bedeutet die Ransomware Warranty?
Sie ist eine vertraglich geregelte Zusage des Anbieters für den Fall eines Ransomware-Vorfalls. Den genauen Umfang und die Bedingungen klärt das individuelle Angebot.
Fazit: Welche Stufe passt zu Ihrem KMU?
Die BLACKSOC Managed SOC Kosten sind für ein Mittelstandsbudget kalkulierbar: Elite ab 80 Euro pro Gerät für ausgelagerten Endpoint-Schutz, All-in-One ab 108 Euro für einen vollen 24/7-Betrieb. Welche Stufe zu Ihrer Gerätezahl und Risikolage passt, lässt sich in wenigen Minuten klären – der Produktberater von Cyber Shop gibt eine erste Einordnung, oder Sie sehen sich direkt den BLACKSOC Full Managed SOC an.
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